Festhypothek oder SARON – was passt zu wem?
12. September 2026 · Redaktion
Zwei unterschiedliche Logiken
Die Festhypothek friert den Zinssatz für die gesamte Laufzeit ein – meist zwischen zwei und zehn Jahren. Die SARON-Hypothek orientiert sich laufend am kurzfristigen Referenzzinssatz SARON und wird periodisch angepasst.
Festhypothek: planbar, aber unflexibel
Wer Wert auf gleichbleibende, budgetierbare Kosten legt, fährt mit einer Festhypothek gut. Der Nachteil: Eine vorzeitige Auflösung vor Ablauf ist meist mit Kosten verbunden, und von sinkenden Zinsen profitiert man nicht.
SARON-Hypothek: marktnah, aber schwankend
Die SARON-Hypothek folgt dem aktuellen Geldmarktzins und kann sich laufend verändern. Das bietet Chancen bei sinkenden Zinsen, bringt aber auch das Risiko steigender Kosten mit sich – und erfordert ein gewisses Mass an laufender Beobachtung.
Eine Kombination ist möglich
Viele Anbieter erlauben eine Aufteilung der Hypothek auf mehrere Tranchen mit unterschiedlichen Modellen. Das kann Sicherheit und Marktnähe kombinieren, macht die Übersicht aber etwas komplexer.
Was zählt
Entscheidend sind Ihre Risikobereitschaft, der Anlagehorizont und wie wichtig Ihnen ein planbares Budget ist. Ein Berater kann die Modelle anhand Ihrer konkreten Situation einordnen.
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