Tragbarkeit der Hypothek: so rechnen Banken
27. August 2026 · Redaktion
Die gängige Faustregel
Bei der Tragbarkeitsprüfung rechnen Schweizer Banken üblicherweise mit einem kalkulatorischen Zinssatz von rund 5 %, unabhängig vom tatsächlich vereinbarten Hypothekarzins. Dazu kommen Amortisation und Nebenkosten. Die gesamten Wohnkosten sollten in der Regel nicht mehr als einen Drittel des Bruttoeinkommens ausmachen.
Warum so konservativ?
Der hohe kalkulatorische Zinssatz soll sicherstellen, dass die Finanzierung auch bei steigenden Zinsen tragbar bleibt. Das schützt sowohl die Bank als auch die Käuferschaft vor einer Überschuldung.
Was in die Rechnung einfliesst
Neben dem kalkulatorischen Zins zählen die Amortisation der zweiten Hypothek (meist über 15 Jahre bis zwei Drittel Belehnung) sowie pauschale Nebenkosten von rund 1 % des Verkehrswerts zu den Wohnkosten.
Was bei knapper Tragbarkeit hilft
Höhere Eigenmittel, ein tieferer Kaufpreis oder die Einbindung des Einkommens einer zweiten Person können die Tragbarkeit verbessern. Ein Berater rechnet die konkrete Situation durch – die genauen Werte unterscheiden sich je nach Anbieter leicht.
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